Kurze Antwort
Internetausfälle und ein langsames Netz liegen am Arbeitsplatz meist nicht an der Internetleitung, sondern an der Infrastruktur im Gebäude. Richtige Verkabelung, professionelle Netzwerkgeräte, ein ordentlicher Schrank und ein kühler, geschützter Serverraum verhindern den Großteil dieser Probleme von Anfang an.
Die Netzwerkinfrastruktur besteht aus Kabeln, Dosen, Patch-Panels, Switch, Router, Firewall und drahtlosen Access Points, die alle Geräte im Gebäude miteinander und mit dem Internet verbinden. Der Serverraum ist der besonders geschützte Raum, in dem diese Geräte und Server stehen.
Fehler 1: Die Kabellänge überschreiten
Bei Kupferkabeln wie Cat6 ist die nutzbare Länge einer Strecke auf etwa 100 Meter begrenzt. Wird diese Grenze überschritten, wird die Verbindung instabil, die Geschwindigkeit sinkt oder die Leitung funktioniert gar nicht.
Auf langen Strecken, zwischen Stockwerken und Gebäuden, sollte Glasfaserkabel verwendet werden. Fabriken, Lager und Campusanlagen sind in Şanlıurfa Gebäude, die uns häufig begegnen; hier macht eine Glasfaser-Backbone-Verkabelung das Netz deutlich robuster.
- 1InternetKommt ins Gebäude
- 2Schrank und SwitchVerteilt geordnet
- 3VerkabelungVerbindet jedes Stockwerk
- 4Drahtloses NetzStarker Empfang in jedem Raum
Fehler 2: Unbeschriftete und unordentliche Verkabelung
Unbeschriftete Kabel, die ohne Patch-Panel direkt am Switch stecken, machen in den ersten Tagen keine Probleme. Kommt es aber zu einer Störung, kann es Stunden dauern, herauszufinden, welches Kabel zu welchem Raum führt.
- Beschriften Sie jede Leitung an beiden Enden nach demselben System.
- Verwenden Sie Patch-Panels und Kabelführungen.
- Führen Sie eine aktuelle Liste, aus der hervorgeht, welche Dose an welchen Port angeschlossen ist.
- Zwängen Sie Strom- und Datenkabel nicht in denselben Kanal.
Fehler 3: Heimgeräte für den Geschäftsbedarf
Modems und Switches für den Heimgebrauch sind für wenige Geräte ausgelegt. Mit wachsender Mitarbeiterzahl und zusätzlichen Kameras und Druckern reichen sie nicht mehr aus.
Verwaltbare Switches, zentral gesteuerte Access Points und eine Firewall machen es möglich, das Netz in Bereiche zu unterteilen, Gäste vom Personal zu trennen und Probleme zu erkennen.
Fehler 4: Das Netz nicht segmentieren
Befinden sich Mitarbeiterrechner, Gäste, Kameras und Drucker im selben Netz, schwächt das die Sicherheit, und eine hohe Auslastung in einem Bereich beeinträchtigt das ganze Netz. Das Netz per VLAN zu segmentieren und Zugriffsregeln in der Firewall festzulegen, verringert dieses Risiko.
Fehler 5: Die PoE-Leistung nicht einkalkulieren
IP-Kameras, drahtlose Access Points und IP-Telefone beziehen ihren Strom in der Regel über das Netzwerkkabel (PoE). Reicht die gesamte PoE-Leistung des Switches für die angeschlossenen Geräte nicht aus, schalten sich einige Geräte willkürlich ab oder starten gar nicht. Ein Switch sollte nicht ohne Geräteliste ausgewählt werden.
Fehler 6: Den Serverraum wie ein Lager nutzen
Der Serverraum wird oft unter der Treppe oder in einem ungenutzten Raum zwischen Kartons eingerichtet. Dabei erzeugen Server und Netzwerkgeräte Tag und Nacht Wärme und leiden unter Staub.
In den Sommern in Şanlıurfa kann die Temperatur schnell steigen. Ein geöffnetes Fenster bringt Staub und Feuchtigkeit; fällt eine einzelne Klimaanlage aus, sind die Geräte in kurzer Zeit gefährdet. Deshalb sind redundante Klimatisierung, Temperaturüberwachung und Alarm wichtig.
- Widmen Sie den Raum ausschließlich den Systemgeräten und nutzen Sie ihn nicht als Lager.
- Planen Sie die Klimatisierung so, dass sie unterbrechungsfrei läuft und, wenn möglich, redundant ist.
- Installieren Sie einen Temperatursensor und ein Warnsystem.
- Beschränken Sie den Zutritt zum Raum per Karte oder Schloss; ergänzen Sie bei Bedarf eine Kamera.
Fehler 7: Die UPS vergessen
Plötzliche Stromausfälle und Spannungsschwankungen können Geräte beschädigen und zu Datenverlust führen. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (UPS) versorgt die Geräte eine Zeit lang und verschafft so Zeit für ein sicheres Herunterfahren oder für die Rückkehr des Stroms. Wie lange eine UPS durchhält, hängt von ihrer Leistung, der Akkukapazität und den angeschlossenen Geräten ab; auch Akkus lassen mit der Zeit nach.
Checkliste
Beantworten Sie diese Fragen, bevor Sie eine neue Infrastruktur aufbauen oder die bestehende erneuern:
- Wie viele Benutzer und Geräte werden mit dem Netz verbunden?
- Wie groß ist die Entfernung zwischen der am weitesten entfernten Dose und dem Schrank?
- Welche PoE-Geräte, etwa Kameras und drahtlose Access Points, gibt es?
- Werden Gäste- und Mitarbeiternetz getrennt?
- Ist der Serverraum kühl, trocken und abgeschlossen?
- Sind die Geräte an die UPS angeschlossen?
Lassen Sie uns gemeinsam ordnen
Strukturierte Verkabelung bis zum professionellen drahtlosen Netz, vom Ordnen des Schranks bis zur Einrichtung des Serverraums können wir die Infrastruktur Ihres Betriebs gemeinsam angehen. Ohne Ihre Räume gesehen zu haben, wäre es nicht richtig, etwas Verbindliches zu sagen; schildern Sie uns Ihren Bedarf, dann legen wir es gemeinsam fest.
Häufige Fragen
Bis zu welcher Länge kann ein Cat6-Kabel verwendet werden?
Bei Kupfer-Netzwerkkabeln ist die Entfernung pro Strecke auf etwa 100 Meter begrenzt. Für größere Entfernungen wird Glasfaserkabel bevorzugt.
Braucht ein kleines Büro einen Serverraum?
Ein eigener Raum ist nicht immer nötig; ein abschließbarer Wandschrank an einem kühlen Ort reicht für kleine Büros oft aus. Wichtig ist, dass die Geräte ordentlich untergebracht, belüftet und geschützt sind.
Warum fällt das Wi-Fi im Büro so oft aus?
Häufigste Ursachen sind ein einzelner Access Point, der eine große Fläche abdecken soll, Geräte für den Heimgebrauch, Kanalüberlagerungen und dicke Wände. Die richtige Anzahl professioneller Access Points an den richtigen Stellen löst die meisten Probleme.













