Kurze Antwort
Eine gute Einbruchmeldeanlage besteht aus einer zum Objekt passenden Zentrale, richtig platzierten Sensoren, einer hörbaren Sirene und einem Kommunikationsmodul, das Sie sofort benachrichtigt. Denken Sie bei der Auswahl zuerst an die Zugangspunkte des Objekts, dann an Ihre Nutzungsgewohnheiten.
Eine Einbruchmeldeanlage ist ein Sicherheitssystem, das mit Tür-, Fenster- und Bewegungssensoren unbefugtes Eindringen erkennt, eine Sirene auslöst und Ihnen eine Benachrichtigung sendet.
Kabel oder Funk?
Beide Arten haben ihren Platz. Bei der Entscheidung sind der Zustand des Gebäudes und die Umbaumöglichkeiten ausschlaggebend.
- Kabelgebundenes System: Geeignet für Neubauten oder während eines Umbaus; die Sensoren benötigen keine Batterien.
- Kabelloses System: In bewohnten Häusern und genutzten Betrieben ohne Wanddurchbrüche installierbar; die Sensorbatterien müssen in bestimmten Abständen gewechselt werden.
- Hybridsystem: Verbindet beide Methoden, mit teils kabelgebundenen, teils kabellosen Sensoren.
- 1Tür und FensterWird unbefugt geöffnet
- 2SensorErkennt Bewegung
- 3AlarmzentraleLöst die Sirene aus
- 4Ihr TelefonBenachrichtigt Sie sofort
Welcher Sensor wohin?
Sensoren werden nach den Wegen platziert, auf denen ein Einbrecher kommen könnte. Ziel ist es, ihn zu bemerken, bevor oder sobald er eindringt.
- Tür-Fenster-Sensor (magnetisch): Haustür, Balkontür und Fenster im Erdgeschoss.
- Bewegungsmelder (PIR): Wohnzimmer, Flur und Bereiche mit Blick auf den Eingang.
- Haustierunempfindlicher Sensor: Verringert Fehlalarme, wenn Sie eine Katze oder einen Hund haben.
- Glasbruchsensor: Betriebe mit großen Schaufenstern und Glasfassaden.
- Außensensor: Für Garten und Lagerumgebung; es sollte ein Modell gewählt werden, das Sommerhitze und Staub standhält.
Was passiert, wenn der Alarm ausgelöst wird?
Die Sirene schreckt Einbrecher ab und warnt die Umgebung. Wenn Sie aber nicht zu Hause oder im Betrieb sind, ist vor allem wichtig, dass Sie benachrichtigt werden. Über ein GSM- oder Internetmodul erhalten Sie bei einem Alarm eine Benachrichtigung, Nachricht oder einen Anruf auf Ihr Telefon.
Über die App können Sie den Alarm aus der Ferne scharf- und unscharf schalten und sehen, welcher Sensor ausgelöst hat. Auf Wunsch kann die Anlage auch an eine Alarmempfangszentrale angeschlossen werden; die Bedingungen dieser Leistung müssen Sie gesondert mit der Zentrale besprechen.
Bereiche und Teilscharfschaltung
Nachts, wenn Sie zu Hause sind, möchten Sie vielleicht nur Türen und Fenster sichern, beim Verlassen des Hauses dagegen das ganze Haus. Die Zonen- und Teilscharfschaltungsfunktionen der Alarmzentrale machen das möglich.
In Geschäftsräumen ist es praktisch, Bereiche wie Lager, Büro und Verkaufsfläche getrennt scharf zu schalten und verschiedenen Mitarbeitenden unterschiedliche Codes zu geben. Wer die Anlage wann scharf- und unscharf geschaltet hat, wird ebenfalls protokolliert.
Stromausfall und Sabotage
Alarmzentralen haben einen Reserveakku, der bei Stromausfall einspringt. Wie lange der Akku durchhält, hängt vom System ab, und er lässt mit der Zeit nach; er sollte regelmäßig geprüft werden.
Wird die Zentrale samt Sirene an einer schwer erreichbaren Stelle angebracht und werden bei kabelgebundenen Systemen die Kabel verdeckt verlegt, sinkt das Sabotagerisiko. Viele Zentralen lösen außerdem Alarm aus, wenn ihr Gehäuse geöffnet oder ihr Kabel durchtrennt wird.
Zusammen mit einer Kamera noch stärker
Wenn Alarm und Kamera zusammenarbeiten, können Sie im Moment des Alarms auf Ihrem Telefon das Bild ansehen und erkennen, ob es ein echter Zutritt oder ein Fehlalarm ist. Das verringert unnötige Sorgen und erleichtert es, den richtigen Schritt zu tun.
Beide Systeme gleichzeitig zu planen vereinfacht auch die Verkabelung und die Platzierung der Geräte. Zum Beispiel sichern eine auf die Tür gerichtete Kamera und der Türsensor dieselbe Stelle; bei einem Alarm wissen Sie sofort, welches Bild Sie ansehen müssen. In Geschäften und Lagern erleichtert das auch die spätere Auswertung der Aufzeichnungen.
Checkliste für die Auswahl
Klären Sie Folgendes, bevor Sie sich für ein Alarmsystem entscheiden:
- Sind alle Zugangspunkte (Tür, Fenster, Dach, Lager) festgelegt?
- Ist es möglich, Kabel zu ziehen, oder wird eine Funklösung benötigt?
- Gibt es Haustiere im Haus?
- Wer soll wie benachrichtigt werden?
- Gibt es bereits ein Kamerasystem, und soll es mit dem Alarm zusammenarbeiten?
- Wer wird den Alarm bedienen, und wie viele Codes werden benötigt?
Lassen Sie uns gemeinsam auswählen
Die Zugangspunkte und Nutzungsgewohnheiten sind an jedem Ort anders. Ohne Ihre Räume gesehen zu haben, wäre es nicht richtig, etwas Verbindliches zu sagen; schildern Sie uns Ihren Bedarf, dann legen wir gemeinsam das passende System fest.
Häufige Fragen
Wann sind die Batterien kabelloser Alarmsensoren leer?
Die Batterielebensdauer hängt vom Sensormodell und davon ab, wie oft er auslöst. Die meisten Zentralen warnen, wenn die Batterie schwach wird; sobald Sie diese Warnung sehen, genügt es, die Batterie zu wechseln.
Kann ich eine Alarmanlage in einer Wohnung installieren, in der ich Mieter bin?
Ja. Kabellose Systeme werden ohne Wanddurchbrüche installiert und können beim Umzug abgebaut und in die neue Wohnung mitgenommen werden.
Gibt eine Einbruchmeldeanlage Fehlalarme?
Die meisten Fehlalarme entstehen durch falsch platzierte Sensoren oder durch Haustiere. Die richtige Sensorwahl, die richtige Platzierung und eine Verifizierung per Kamera verringern Fehlalarme erheblich.














