Startseite · Blog · Überwachungskamera
Kameras per Smartphone ansehen: Fernzugriff Schritt für Schritt einrichten

Kurze Antwort
Für die Ansicht per Telefon wird der Rekorder mit einem Netzwerkkabel an das Modem angeschlossen, die Cloud-Funktion (P2P) des Herstellers aktiviert und das Gerät per QR-Code in der App auf dem Telefon hinzugefügt. Vor der Installation wird das Standardpasswort geändert, und für Familie oder Mitarbeiter werden getrennte Benutzer angelegt, die nur Ansichtsrechte haben.
Wie funktioniert die Fernansicht?
Ihre Kameras zeichnen auf dem Rekorder im Gebäude auf (NVR oder DVR). Wenn Sie per Telefon zusehen, verbinden Sie sich tatsächlich über das Internet mit diesem Rekorder. Damit der Rekorder ins Internet gelangen kann, muss er am Modem angeschlossen sein. Es gibt mehrere Wege, die Verbindung zwischen Telefon und Gerät herzustellen.
Der häufigste Weg ist der Cloud- oder P2P-Dienst des Herstellers. Der Rekorder meldet sich am Server des Herstellers an, und die App auf dem Telefon stellt über diesen Server mit der Seriennummer des Geräts die Verbindung her. Am Modem muss nichts eingestellt werden. Andere Wege sind Portweiterleitung am Modem oder die Einrichtung eines VPN; sie erfordern mehr technisches Wissen.
Auch wenn zum Ansehen des Bildes Internet nötig ist, ist die Aufzeichnung nicht vom Internet abhängig. Selbst wenn das Internet ausfällt, zeichnen die Kameras weiter auf dem Rekorder auf; nur in dieser Zeit können Sie nicht von außen zusehen.
Vorbereitung vor der Installation
Damit die Installation reibungslos verläuft, bereiten Sie zuerst Folgendes vor:
- Ein Netzwerkkabel, das den Rekorder mit dem Modem verbindet.
- Das Administratorpasswort des Rekorders oder für die Erstinstallation einen Bildschirm und eine Maus.
- Marke und Modell des Rekorders sowie die vom Hersteller empfohlene mobile App.
- Aktuellen Zugang zum App-Store auf dem Telefon.
- Eine Liste der Personen, die zusehen werden, und der Kameras, die jede Person sehen soll.
Installation Schritt für Schritt
Der erste Schritt ist, den Rekorder mit einem Netzwerkkabel an den freien LAN-Port des Modems anzuschließen. Bevorzugen Sie ein Kabel statt einer Funkverbindung; da der Bilddatenstrom ständig fließt, arbeitet das Kabel stabiler. Aktivieren Sie anschließend in den Netzwerkeinstellungen des Rekorders die automatische Beziehung der IP-Adresse (DHCP) und prüfen Sie im Netzwerkstatus-Bildschirm des Menüs, dass das Gerät ins Internet gelangt.
Der zweite Schritt ist, die Cloud- oder P2P-Einstellung im Menü des Geräts zu aktivieren. Auf dem Statusbildschirm muss die Verbindung als online angezeigt werden. Auf demselben Bildschirm finden sich die Seriennummer des Geräts und ein QR-Code.
Der dritte Schritt ist, die App des Herstellers auf dem Telefon zu installieren, ein Konto anzulegen und über die Option „Gerät hinzufügen“ den QR-Code zu scannen. Die App fragt nach dem Passwort des Geräts. Danach werden die Kameras aufgelistet, und Sie können das Live-Bild ansehen.
Der letzte Schritt sind die Einstellungen. Wählen Sie beim Ansehen auf dem Telefon den zweiten Stream mit niedriger Auflösung (Substream); so öffnet sich das Bild schneller, und Ihr mobiles Datenvolumen verbraucht sich langsamer. Wenn Sie auf Details achten müssen, können Sie bei einer einzelnen Kamera auf hohe Auflösung umschalten.
Expertenhinweis: Nehmen Sie nach Abschluss der Installation das Telefon aus dem WLAN von zu Hause oder vom Betrieb und testen Sie einmal mit mobilen Daten. Eine Verbindung, die im selben Netz funktioniert, funktioniert von außen vielleicht nicht; das am Installationstag zu sehen ist besser, als es am Tag des Vorfalls zu sehen.
- 1Rekorder per Kabel mit dem Modem verbinden
- 2Cloud-Einstellung (P2P) aktivieren
- 3App installieren, QR-Code scannen
- 4Administratorpasswort ändern
- 5Benutzer mit Ansichtsrechten anlegen
- 6Verbindung mit mobilen Daten testen
Sicherheit: Passwort, Benutzer und Aktualisierung
Die Fernansicht zu aktivieren bedeutet, den Rekorder zum Internet hin zu öffnen. Geräte, die mit dem Werkspasswort belassen werden, können für den Zugriff anderer offen bleiben. Ändern Sie als Erstes das Administratorpasswort in ein starkes Passwort mit Buchstaben, Zahlen und Zeichen, und lassen Sie dieses Passwort nur ein oder zwei Personen kennen.
Geben Sie das Administratorkonto nicht auf die Telefone Ihrer Familie oder Ihrer Mitarbeiter. Legen Sie auf dem Rekorder für jede Person einen eigenen Benutzer an und vergeben Sie nur das Recht zum Ansehen. Bei Bedarf können Sie bestimmte Kameras für einzelne Benutzer sperren. Zum Beispiel sehen Mitarbeiter die Kameras im Laden, während die Büro-Kamera nur dem Leiter offen bleibt.
Halten Sie die Software des Rekorders und der App mit den vom Hersteller veröffentlichten Updates aktuell. Schließen Sie unnötigerweise geöffnete Portweiterleitungen am Modem. Da die Aufnahmen im Sinne des Gesetzes Nr. 6698 KVKK personenbezogene Daten sind, ist es auch sinnvoll, festzuhalten, wer aus der Ferne zugreifen kann.
Wie werden Benachrichtigungen eingestellt?
Apps können bei erkannter Bewegung eine Benachrichtigung auf das Telefon senden. Bleibt die einfache Bewegungserkennung eingeschaltet, kommen wegen Wind, Schatten, Fahrzeugscheinwerfern und Katzen den ganzen Tag Benachrichtigungen, und nach einer Weile schaut niemand mehr hin.
Schalten Sie, wenn Ihre Kamera es unterstützt, nur die Erkennung von Personen und Fahrzeugen ein. Beschränken Sie die Benachrichtigung statt auf alle Kameras auf Stellen wie die Tür oder den Hinterhof, an denen zu dieser Zeit niemand sein sollte. In den meisten Apps lassen sich Benachrichtigungen auch nach Zeitfenster ein- und ausschalten, zum Beispiel nach Ladenschluss bis zum Morgen.
Das kleine Foto oder kurze Video, das mit der Benachrichtigung kommt, lässt Sie sehen, was passiert ist, ohne die App zu öffnen. Ist diese Funktion eingeschaltet, hilft sie Ihnen, schnell zu erkennen, ob eine nächtliche Warnung echt ist.
Aufnahmen auf dem Telefon zurückspielen
Die Apps zeigen nicht nur das Live-Bild, sondern auch ältere Aufnahmen auf dem Rekorder. Wählen Sie im Bereich Wiedergabe die Kamera und das Datum, öffnet sich eine Zeitleiste. Momente, in denen Bewegung oder eine Person erkannt wurde, sind in dieser Zeitleiste farblich markiert, sodass Sie zum betreffenden Moment springen können, ohne stundenlang Aufnahmen anzusehen.
Es ist auch möglich, einen Ausschnitt der Aufnahme auf das Telefon herunterzuladen. Das auf das Telefon heruntergeladene Bild stammt jedoch meist aus dem Substream mit niedriger Auflösung. Um einen Vorfall einer Behörde zu übergeben, ist es richtiger, die Aufnahme vom Rekorder in voller Auflösung auf einen USB-Stick zu ziehen.
Ob das Bild beim Zurückspielen flüssig läuft, hängt von der Upload-Geschwindigkeit des Internets im Betrieb ab. Bei Anschlüssen mit niedriger Upload-Geschwindigkeit führt es zu einem angenehmeren Ergebnis, in kurzen Abständen vorzuspringen, statt die Aufnahme beschleunigt abzuspielen.
Was ist zu prüfen, wenn die Verbindung nicht funktioniert?
Die häufigste Ursache ist, dass der Rekorder nicht ins Internet gelangt. Prüfen Sie im Netzwerkmenü des Geräts, dass IP-Adresse, Gateway und DNS ausgefüllt sind. Ist DNS leer, kann die Cloud-Verbindung nicht hergestellt werden.
Die zweite Ursache ist ein Modemwechsel. Hat der Internetanbieter das Modem getauscht oder wurde das Modem zurückgesetzt, kann sich der Rekorder möglicherweise nicht mit dem neuen Netz verbinden. Auch Installationen mit Portweiterleitung funktionieren nach einem Modemwechsel nicht mehr. Bei manchen Internetanschlüssen ist ein direkter Zugriff von außen nicht möglich, sodass die Portweiterleitung gar nicht funktioniert; in diesem Fall wird die Cloud-Verbindung oder ein VPN bevorzugt.
Öffnet sich das Bild, ruckelt aber, kann die Upload-Geschwindigkeit des Internets im Betrieb nicht ausreichen. Den Substream zu nutzen und die Zahl der gleichzeitig angesehenen Kameras zu verringern, löst das Problem meist.
Die Schritte sind bei jeder Marke ähnlich, aber Namen und Lage der Menüs ändern sich je nach Modell. Wenn Sie das Modell Ihres Rekorders kennen, ist der Abschnitt zum Fernzugriff in der Bedienungsanleitung des Herstellers die verlässlichste Quelle.
Bei den von Desa Bilişim installierten Systemen wird die Fernansicht bei der Installation eingerichtet. Wenn Sie bei einem bestehenden System Probleme haben, erreichen Sie uns über die Seite Fernunterstützung.
Häufige Fragen
Zeichnet die Kamera auf, wenn das Internet ausfällt?
Ja. Die Aufzeichnung erfolgt auf dem Rekorder im Gebäude und ist nicht vom Internet abhängig. Solange das Internet ausfällt, können Sie nur nicht per Telefon zusehen; sobald die Verbindung wieder da ist, erreichen Sie die Aufnahmen auch aus der Ferne.
Kann ich dieselben Kameras von mehreren Telefonen aus ansehen?
Ja. Legen Sie auf dem Rekorder für jede Person einen eigenen Benutzer an und lassen Sie sie sich mit diesem Benutzer in der App anmelden. Die Zahl der Benutzer, die sich gleichzeitig verbinden können, ist je nach Gerät und Upload-Geschwindigkeit des Internets begrenzt.
Verbraucht die Ansicht per Telefon viel mobile Daten?
Langes Ansehen in hoher Auflösung verbraucht viele Daten. Wenn Sie in der App den Substream wählen, sinkt der Verbrauch deutlich. Beim Ansehen von Aufnahmen gilt dieselbe Einstellung.
Sie können nicht per Telefon zusehen?
Teilen Sie uns das Modell Ihres Rekorders mit, wir helfen Ihnen, die Fernansicht sicher einzurichten.





