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Wie viele Tage sollte die Kameraaufzeichnung gespeichert werden? So berechnen Sie die Festplattenkapazität

Wie viele Tage sollte die Kameraaufzeichnung gespeichert werden? So berechnen Sie die Festplattenkapazität

Kurze Antwort

Die Aufbewahrungsdauer richtet sich nach der längsten Zeit, die zwischen einem Vorfall und dem Moment vergehen kann, in dem er bemerkt und die Aufzeichnung angesehen wird; KVKK verlangt hingegen, dass Aufnahmen nicht länger als für den Zweck nötig aufbewahrt werden. Der Festplattenbedarf ergibt sich aus dem Produkt von Bitrate pro Kamera, Kameraanzahl, täglichen Aufzeichnungsstunden und Aufbewahrungstagen. Entscheiden Sie zuerst, wie viele Tage Sie wünschen, und wählen Sie danach die Festplatte.

Wie viele Tage Aufzeichnung genügen?

Die richtige Dauer hängt davon ab, wie lange es dauert, bis ein Problem bemerkt wird. In einem Supermarkt zeigt sich eine Kassendifferenz meist erst am Tagesende oder bei der Inventur am Wochenende. In einem Lager fällt fehlende Ware womöglich erst bei der Inventur zum Monatsende auf. In einem Mehrfamilienhaus sieht der Besitzer erst am nächsten Morgen, dass sein Auto angefahren wurde und der Verursacher geflohen ist. Die Aufzeichnung sollte länger aufbewahrt werden als diese Zeitspanne bis zum Bemerken.

Eine längere Aufbewahrung ist nicht immer gut. Videoaufnahmen sind nach dem türkischen Gesetz Nr. 6698 über den Schutz personenbezogener Daten personenbezogene Daten, und das Gesetz verlangt, dass Daten nicht länger als für den Zweck der Verarbeitung erforderlich aufbewahrt werden. In manchen Branchen kann es zusätzlich gesonderte Fristen geben. Wir empfehlen, die richtige Dauer für Ihren Betrieb mit einer Rechtsberatung festzulegen.

In der Praxis legen die meisten Betriebe eine Dauer fest, indem sie auf die Zeit bis zum Bemerken eines Vorfalls einige Tage Puffer aufschlagen, und stellen den Rekorder so ein, dass er diese Dauer abdeckt. Läuft die Zeit ab, überschreibt das Gerät die älteste Aufzeichnung.

Wovon hängt der Festplattenbedarf ab?

Der Speicherplatz, den eine Kamera auf der Festplatte belegt, hängt von der Datenmenge pro Sekunde ab, also von der Bitrate. Die Bitrate wiederum wird von mehreren Einstellungen gemeinsam bestimmt:

  • Auflösung: Eine 4-MP-Kamera erzeugt bei gleichen Einstellungen mehr Daten als eine 2-MP-Kamera.
  • Bilder pro Sekunde: Für Sicherheitsaufnahmen ist oft keine vollständig flüssige Wiedergabe nötig.
  • Kompressionsart: H.265 speichert dasselbe Bild mit weniger Daten als H.264.
  • Bewegung in der Szene: Ein belebtes Geschäft erzeugt mehr Daten als ein leerer Flur.
  • Aufzeichnungsmodus: Daueraufzeichnung oder nur bei Bewegung?
  • Nachtbild: Das Bildrauschen bei Dunkelheit kann die Bitrate erhöhen.

Festplattenberechnung Schritt für Schritt

Die Rechnung ist eine einfache Multiplikation. Sie multiplizieren die Bitrate der Kamera (Megabit/Sekunde) mit der Sekundenzahl eines Tages, also mit 86.400. Den erhaltenen Megabit-Wert teilen Sie durch 8, um Megabyte zu erhalten. Multiplizieren Sie das mit der Kameraanzahl und der Zahl der Aufbewahrungstage, ergibt sich der Gesamtbedarf.

Nehmen wir als Beispiel eine Kamera, die mit 4 Mbps durchgehend aufzeichnet. 4 x 86.400 = 345.600 Megabit; geteilt durch 8 sind das etwa 43 GB pro Tag. Die Aufzeichnung dieser Kamera über 30 Tage belegt etwa 1,3 TB. Für 8 Kameras mit denselben Einstellungen sind für 30 Tage etwa 10 TB Festplatte nötig. Die 4 Mbps sind hier nur ein Beispiel; die Bitrate Ihrer eigenen Kamera sehen Sie in den Kanaleinstellungen des Rekorders.

Mit dem Festplattenrechner auf unserer Website können Sie diese Berechnung schnell durchführen, indem Sie Kameraanzahl, Auflösung und gewünschte Tageszahl eingeben.

Expertenhinweis: Wählen Sie die Festplatte nicht knapp am Limit. Zwischen der vom Hersteller angegebenen Kapazität und dem vom Gerät erkannten nutzbaren Speicherplatz besteht ein Unterschied, und der Bedarf wächst, wenn Kameras hinzukommen. Planen Sie einen Puffer über der Berechnung ein.

Desa BilişimWie wird der Festplattenbedarf berechnet?
  1. 1Aufbewahrungstage festlegen
  2. 2Bitrate pro Kamera ermitteln
  3. 3Bitrate mit den Sekunden pro Tag multiplizieren
  4. 4Durch acht teilen und in Byte umrechnen
  5. 5Mit Kameraanzahl und Tagen multiplizieren
  6. 6Puffer aufschlagen und Festplatte wählen

Spart Aufzeichnung bei Bewegung Speicherplatz?

Wer nur bei Bewegung aufzeichnet, kommt in einem Lager oder Büro, das nachts leer bleibt, mit der Festplatte deutlich länger aus. Das hat seinen Preis: Wird die Erkennung nicht richtig eingestellt, können die ersten Sekunden eines Vorfalls verpasst werden, oder es sammeln sich durch Blätter, Schatten und Insekten unnötige Aufnahmen an.

Kameras, die Menschen und Fahrzeuge unterscheiden können, verringern dieses Problem erheblich. Eine weitere Methode ist die gemischte Aufzeichnung: Die Kamera zeichnet dauerhaft mit niedriger Bitrate auf und wechselt bei Bewegung auf hohe Qualität. So erhalten Sie sowohl eine lückenlose Aufzeichnung als auch detaillierte Bilder im Ereignisfall.

An kritischen Stellen wie Kasse, Eingangstür und Parkplatz wird die Daueraufzeichnung bevorzugt. Im hinteren Lager, auf dem Dach oder in nachts ungenutzten Fluren kann die Aufzeichnung bei Bewegung genügen. Für jede Kamera einzeln zu entscheiden, nutzt das Festplattenbudget effizienter.

Auswahl von Festplatte und Rekorder

Die berechnete Kapazität muss in die Festplattenschächte des Rekorders passen. Ein kleines Gerät mit einem Schacht kann nicht mehr aufnehmen als die größte Festplatte, die es unterstützt. Wenn Sie eine lange Aufzeichnungsdauer oder viele Kameras benötigen, wählen Sie ein Gerät mit zwei oder mehr Festplattenschächten.

Für die Aufzeichnung werden Überwachungsfestplatten verwendet, die für Dauerschreiben ausgelegt sind. Festplatten für Desktop-PCs sind nicht für Schreibbetrieb rund um die Uhr gebaut und können schneller verschleißen. Wenn Sie den Zustand der Festplatte gelegentlich im Menü des Rekorders prüfen, bemerken Sie einen Defekt, bevor Aufzeichnungen verloren gehen.

Exportieren Sie die betreffende Aufzeichnung bei einem Vorfall sofort und bewahren Sie sie an einem separaten Ort auf. Der Rekorder überschreibt diese Bilder, sobald die Zeit abläuft, und Wochen nach dem Vorfall kann es unmöglich sein, die Aufzeichnung zu erhalten.

Wer sollte wie auf die Aufzeichnungen zugreifen?

Ebenso wichtig wie die Aufbewahrungsdauer ist, wer auf die gespeicherten Aufzeichnungen zugreifen kann. Das Administratorpasswort des Rekorders sollte nur ein bis zwei Personen kennen, andere Mitarbeitende sollten nur die Berechtigung zur Live-Ansicht erhalten. Wenn die Berechtigung zum Zurückspulen und Exportieren begrenzt bleibt, wird es schwerer, ein Bild unbefugt zu kopieren oder zu löschen.

Wenn eine Aufzeichnung wegen eines Vorfalls exportiert wird, ist es eine gute Gewohnheit, in einem einfachen Heft oder einer Datei zu vermerken, von wem, an welchem Datum und zu welchem Zweck das geschah. Soll die Aufzeichnung an eine Behörde übergeben werden, hilft dieser Vermerk auch zu belegen, dass das Bildmaterial nicht verändert wurde.

Auch ein Hinweisschild am Eingang der Bereiche mit Kameras gehört aus Sicht des KVKK zu den erwarteten Schritten. Für den Inhalt des Schildes und die Einzelheiten der Informationspflicht lassen Sie sich von einer Fachperson unterstützen.

Faktoren, die in Şanlıurfa die Lebensdauer der Festplatte verkürzen

Die Festplatte eines Rekorders, der im Sommer in einem unbelüfteten Schrank arbeitet, läuft bei hoher Temperatur. Hitze und häufige Spannungsschwankungen gehören zu den Hauptfaktoren, die die Lebensdauer der Festplatte verkürzen. Das Gerät an einem kühlen, belüfteten Ort aufzustellen und an eine UPSanzuschließen, verringert Festplattenausfälle und Aufzeichnungslücken.

Auch Staub wird oft vernachlässigt. Sind Lüfter und Luftkanäle des Rekorders mit Staub verstopft, steigt die Temperatur im Gerät. Die Lüfter bei der Wartung zu reinigen, ist eine einfache, aber wirksame Maßnahme.

Desa Bilişim stellt bei der Installation die Bitrate pro Kamera ein und prüft einige Tage nach der Installation, ob die gewünschte Aufzeichnungsdauer tatsächlich erreicht wird.

Häufige Fragen

Wie viele Tage muss ich Kameraaufnahmen gesetzlich aufbewahren?

Statt einer allgemeinen festen Frist verlangt das KVKK, dass Daten nicht länger als für den Zweck erforderlich aufbewahrt werden. In manchen Branchen kann es zusätzlich gesonderte Fristen geben. Welche Frist für Ihren Betrieb passt, sollten Sie mit einer Rechtsberatung klären.

Für wie viele Tage reicht eine 1-TB-Festplatte?

Das hängt stark von Kameraanzahl, Auflösung, Kompression und Aufzeichnungsmodus ab. Sie können die Tageszahl für Ihr eigenes System ermitteln, indem Sie die Bitrate Ihrer Kamera herausfinden und die obige Rechnung durchführen oder das Festplattenrechner-Tool nutzen.

Was passiert, wenn die Festplatte voll ist?

Rekorder überschreiben standardmäßig weiter die älteste Aufzeichnung. Ist diese Einstellung ausgeschaltet, stoppt die Aufzeichnung, sobald die Festplatte voll ist. Prüfen Sie nach der Installation, dass diese Einstellung aktiv ist.

Wie viele Tage reicht Ihre Festplatte?

Nennen Sie uns Ihre Kameraanzahl und die gewünschte Aufzeichnungsdauer. Wir berechnen den Bedarf an Festplatte und Rekorder gemeinsam und legen Ihnen ein schriftliches Angebot vor.

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Wovon hängt der Preis ab?

Der Preis für Überwachungskameras hängt vom Objekt ab, vor allem von:

  • Anzahl und Typ der Kameras
  • Auflösung und Nachtsicht
  • Aufzeichnungsdauer und Festplatte
  • Kabelweg und Installation
  • Einrichtung der Fernüberwachung

Für einen verbindlichen Preis besichtigen wir das Objekt vor Ort und erstellen ein schriftliches Angebot. Um Festplattenbedarf und Sichtweite vorab einzuschätzen, nutzen Sie unsere Rechentools .

Nach der Installation

Wir installieren das System nicht und lassen Sie dann allein; auch im Betrieb sind wir für Sie da.

  • Herstellergarantie auf die Geräte
  • Bedienungsschulung bei der Installation
  • Wartung und Reparatur
  • Remote-Support

Garantiedauer und -umfang werden im Angebot je Gerät angegeben. Für Apps beachten Sie bitte unsere Seite zum Remote-Support .

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